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  Die Geschichte -
  keineswegs paradiesisch
 
 
    Die erste menschliche Ansiedlung auf Cuba ist nicht genau nachzuweisen.
     
    Als die Karavellen des Kolumbus am 29. Oktober 1492 in der Bariay-Bucht nahe bei Gibara an der kubanischen Nordküste landen, leben zwischen 100'000 und 300'000 Ureinwohner auf der Insel.
     
    Mitte des  16. Jahrhunderts ist Spanien nicht die einzige europäische Kolonialmacht in der Karabik. Holländische, französische und englische Schiff kreuzen zwischen den Inseln.
     
    Im 17. und 18. Jahrhundert bestimmt zunächst der Tabak die kubanische Wirtschaft. Erst im 18. Jahrhundert wird der Zucker der wichtigste Wirtschaftsfaktor.
     
    Am 10. Oktober 1868 beginnt mit dem «Grito de Yara» (Schrei von Yara) der Bürgerkrieg gegen Spanien.
     
  José Marti der héreo nacional, geistiger Führer der Unabhängigkeitsbewegung Cubas und Dichter der «Guantanamera», wird am 28. Januar 1853 als Sohn spanischer Eltern in Havanna geboren.
     
  1902-1959 die Unabhängigkeit und das Präsidentenkarussell der «Pseudorepublik».
Am 20. Mai 1902 wird Cuba offiziell von Spanien unabhängig. Estrada Palma wird erster Präsident der kubanischen «Pseudorepublik», wie die Zeit von 1902 bis 1959 von den Kubanern heute genannt wird.
Die kubanische Wirtschaft wird zunehmend von den USA kontrolliert.
     
  1940 wird Batista selbst, längst Drahtzieher der kubanisch-amerikanischen Politik, Präsident Cubas. Als 1944 aus dem Amt scheidet, ist er einer der reichsten Männer Cubas.
     
  Die Revolution Während des Karnevals, am 26. Juli 1953 versuchen rund hundert junge Intellektuelle und Studenten, die Moncada-Kaserne in Santiage zu stürmen.
Der Angriff scheitert zwar, die meisten Rebellen werden ermordet oder verhaftet, doch die Aktion ist derAuftakt zu einer langjährigen Rebellion.
Einer der Anführer ist Fidel Castro, ein junger Rechtsanwalt aus Havanna. Er überlebt den Angriff und wird vor Gericht gestellt. Seine Verteidigungsrede «Die Geschichte wird mich freisprechen» wird zum Programm der oppositionellen Bewegung.
     
             
 
Ernest «Che» Guevara     Fidel Castro  Raul Castro
     
  3. Nov. 1958  Batista verspricht Präsidentschaftswahlen, die jedoch von der Mehrheit der Kubaner boykottiert werden. Zu diesem Zeitpunkt befinden sich die Aufständischen in einer erfolgreichen Gegenoffensive. Im Dezember schon sind die Städte Santa Clara und Sancti Spiritus in den Händen der Guerilla. Am Silvesterabend setzt sich Batista mit seiner Familie und der Staatskasse in die Dominikanische Republik ab. Ein Generalstreik verhindert ab dem 1. Januar 1959, dass eine Militärjunta die Macht übernimmt. Am 2. Januar zieht die Rebellenarmee in Santiage de Cuba, am 8. Januar nach einem Triumphzug durch das ganze Land in Havanna ein.
     
     
  1961 Che Guevara wird Industrieminister und engster Berater Fidel Castros.
     
  April 1961 landet eine Truppe von Exilkubanern (mit Unterstützung der Amerikaner) in der Schweinebucht. Der Angriff wird abgewehrt.
Die USA verhängen ein hundertprozentiges Handelsembargo gegen Cuba.
     
  1965 Che Guevara gibt seinen Posten zurück, verlässt Cuba und geht nach Bolivien, wo er 1967 im Guerillakampf stirbt.